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gamescom 2013: Trends in der Spielebranche

Sep 6th, 2013 | Category: Games

Bei einem Blick auf die elektronische Unterhaltungsindustrie des Jahres 2013 lassen sich einige Trends beobachten.
Besonders deutlich wurde dies auf der diesährigen gamescom in Köln.
Hier ließen es sich namhafte Entwicklerstudios und Publisher wie Blizzard oder Ubisoft nicht nehmen, ihre neusten Spiele zu präsentieren.
Doch was sind die wirklich großen Trends abseits der Einzeltitel? Wir wagen eine Analyse:

Demokratisierung des Produktionsprozess

Einer der interessantesten ist wohl die immer größere Anzahl an Independent Games denen es gelingt veröffentlicht zu werden. Was mit überraschenden Erfolgen von Spielen wie “Supermeatboy” und “I MAED A GAM3 W1TH Z0MBIES 1N IT!!!1” vor einigen Jahren einen zaghaften Anfang fand, hat sich mittlerweile zu einer bemerkenswerten Bewegung entwickelt. Dank vergleichsweise offener Veröffentlichungsplattformen wie “Xbox Live Arcade” und “Steam:Greenlight” können selbst kleinste Entwicklerteams mit ihren Spielen eine immer größere Anzahl an Spielern erreichen. Dieser Entwicklung haben Spieler in diesem Jahr schon Perlen wie “Rogue Legacy”, einer Kombination aus 2d Plattformer und Roguelike, oder das äußerst unkonventionelle Grenzkontrollposten Adventure “Papers Please”, zu verdanken.

Neue Wege führen zum Ziel

Neben neuen Distributionskanälen hat ein weiterer verwandter Faktor stark an Bedeutung gewonnen – Crowd Financing. Webseiten wie “Kickstarter” und diverse andere Programme, wie etwa der Zugang zur Beta von “Mechwarrior Online”, ermöglichen Entwicklern, deren Konzept herkömmlichen Financiers zu riskant erscheint, direkt von ihren Kunden, den Spielern, finanziert zu werden. Dies ermöglicht es auch Nischenprodukten wie zum Beispiel dem an einen SNES Klassiker angelehnten “Shadowrun Returns” trotz Skepsis herkömmlicher Publisher zu erscheinen.

Neue Wege der Interaktion

Das Phänomen Social Gaming gewinnt zunehmend an Bedeutung. Dem Spieler zu ermöglichen diverse Errungenschaften oder Statistiken direkt aus dem Spiel an Social-Media-Plattformen ist mittlerweile beinahe als Standard zu betrachten. In Kombination mit der Omnipräsenz von Tablets und Smartphones bieten sich immer innovativer Möglichkeiten der Interaktion. Der vielgelobte Titel “Watchdogs” zum Beispiel erlaubt es nicht nur mithilfe einer App in das Spiel eines anderen Spielers einzugreifen sondern bezieht aus dem Netz Informationen von Websites wie “Flickr” oder “Facebook” um der virtuellen Welt des Spiels mit realen Informationen ein Hauch Authentizität zu geben.

Neue Wege des Transfers

Auch das Glücksspiel im Internet erhält durch Entwicklungen der letzten Jahre Rückenwind. Eine Verbreitung von Transfermöglichkeiten für Devisen in Form von Prepaid Codes oder Websites wie “Pay Pal”, und das zunehmende Vertrauen von Konsumenten in E-Commerce generell begünstigt diesen Trend ebenso wie die bereits erwähnte Verbreitung von Smartphones und Apps (mehr Infos hierzu gibt es auf HandyCasino.de). Vor allem Sportwetten und Poker, aber auch andere Variation von Glücksspiel, werden von einer zunehmenden Zahl von Konsumenten angenommen.

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